Startseite  |  Impressum  

Herforder Bismarckturm
Geschichte der Bismarcktürme
Links
 
Termine + Veranstaltungen
Bilder + Presseartikel
Spendenkonto
 
Der Verein
Die Mitglieder

Mitglied werden + GEWINNEN !!!
 
 

WARUM Freundeskreis Herforder Bismarckturm

Seit 1906 erfreute sich der Herforder Bismarckturm großer Beliebtheit und war und ist heute wieder, willkommenes Ausflugsziel vieler Herforder und auswärtiger Besucher. Ein kleiner Kiosk, in dem Getränke, Süßigkeiten usw. angeboten wurden, erfreute damals ebenfalls die Besucher. Bänke, Tische und Stühle luden zu einer Rast ein.

 


In den unbeaufsichtigten Jahren bis 1987 wurde der Turm so stark beschädigt, dass eine Besteigung aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu verantworten war. Die Stadt Herford schloss daraufhin das Denkmal wegen Baufälligkeit.

Enttäuscht und traurig zugleich mussten viele Besucher des Turms wieder ihren Heimweg antreten. Im Jahre 1989 erfolgte durch die Stadt Herford noch eine Baueinzäunung um den Turm.

 


Nicht alle aber konnten und wollten sich mit der Beschädigung und der daraus resultierenden Schließung des Turms abfinden und bemühten sich um die Renovierung und die Beschaffung der erforderlichen Gelder.

Diese Bemühungen waren von Erfolg gekrönt und am 09. Oktober 1992 konnte der Baubeginn für die Renovierung erfolgen. Die Kosten für die Renovierung beliefen sich auf rund 330.000,00 DM und wurden vom Land Nordrhein-Westfalen als Eigentümer des Turmes übernommen.

Am 27. Mai 1993 war die Renovierung abgeschlossen. Aber aus Befürchtung vor neuerlichem Vandalismus wurde der Turm nun mit einer schweren Holztür ausgestattet. Wiederum wurde den Bürgern der Zutritt verwehrt.

Diesen Zustand aber wollten die Herforder Bürger nicht hinnehmen. Ihr Wunsch und Ziel: Der Bismarckturm sollte zukünftig besucht und bestiegen werden können!

Der Herforder Kaufmann Bernd Bahle hatte die Idee. Zusammen mit dem Rechtsanwalt Ulrich Oehler und dem damaligen Direktor der Dresdner Bank, Harald Matthias wurde um gleichgesinnte Bürgerinnen und Bürger geworben. Sie förderten die Bildung eines "Freundeskreises Herforder Bismarckturm". Ihr Motto:

 

Ein totes Denkmal soll wieder leben!
 

Am 21. März 1996 wurde eine Einigung zwischen der Stadt Herford und Bernd Bahle über eine Vereinbarung zur Nutzung des Bismarckturms erzielt. Schon zwei Tage später, am 23. März 1996, beantragte die Stadt Herford beim Forstamt Minden die Genehmigung zur Wiedereröffnung des Herforder Bismarckturms unter Berücksichtigung der Wünsche des "Freundeskreises Herforder Bismarckturm e.V.".

Bedingung der Stadt Herford: Der Freundeskreis müsste sich aus gemeinnützigen und versicherungsrechtlichen Gründen als eingetragener Verein gründen.

Am 28. Juni 1996 kam es deshalb zum Abschluss des Gestattungsvertrages zwischen der Stadt Herford und dem "Freundeskreis Herforder Bismarckturm". Die Gründungsversammlung fand am 28. Juli 1996 im Hotel Waldesrand in Herford statt. Es erschienen 10 Mitglieder.

Als Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender: Bernd Bahle, 2. Vorsitzender: Peter Wiegers, Schatzmeister: Harald Matthias, Schriftführer: Günther Sauder.

Zur Wiedereröffnungsfeier des Herforder Bismarckturms erschienen dann am Sonntag, dem 08. September 1996, um 11.00 Uhr etwa 500 Besucher. Nach den Klängen von Musikanten der Jugendmusikschule Herford übergab Bernd Bahle dem damaligen Bürgermeister der Stadt Herford, Herrn Dr. Klippstein, die Turmschlüssel mit der Bitte zur Öffnung des Turmes, was unter großem Beifall der Anwesenden erfolgte.

Seither können die Gäste wieder nach 106 Steinstufen und weiteren 21 Stufen auf der runden eisernen Treppe bis zur obersten Plattform einen schönen Ausblick auf Herford, das Minden-Ravensberger Hügelland und das Lipperland genießen.

Die Stadt Herford übereignete dem Freundeskreis Herforder Bismarckturm e. V. eine Fahne mit dem Herforder Stadtwappen. Diese weht von April bis Oktober weithin sichtbar auf dem Turm.

Am 17. Juni 1998 wurde von dem Herforder Unternehmer und seit 2004 Ehrenbürger der Stadt Herford, Heinrich Wemhöner, mit Beteiligung des Bauunternehmers Günther Lührmann aus Dreyen, Kreis Herford, ein Gedenkstein aus Dankbarkeit und als Erinnerung an die friedliche Revolution zur deutschen Einheit im Jahre 1989 errichtet.

Am jährlichen Tag des offenen Denkmals finden zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Weg zum Bismarckturm und können sich mit Getränken und einem Imbiss stärken. Eine ständige Bewirtung während der Öffnungszeiten kann vom Forstamt leider nicht genehmigt werden.

Im Dezember findet für Aktive traditionell ein Grünkohlessen statt, zu dem auch Gäste und Förderer geladen werden.

Eines der Wahrzeichen der Stadt Herford, der Herforder Bismarckturm, ist heute wieder von Besuchern zu besteigen. Möglich machte dieses der "Freundeskreis Herforder Bismarckturm e.V."!

Die Mitglieder finden sich an jedem 1. und 3. Sonntag sowie an allen Feiertagen in den Monaten April bis Oktober am Herforder Bismarckturm ein, um interessierten Besuchern von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr den sehr schönen Ausblick auf Herford und das Ravensberger Land zu ermöglichen.

Helfen auch Sie mit, das Ziel des "Freundeskreis Herforder Bismarckturm e.V." zu unterstützen. Es erwartet Sie eine interessante Gemeinschaft mit über 500 freundlichen Personen. Wir freuen uns auf Sie!


Infoblatt zum Download

Beitrittserklärung zum Download

 

Quelle: Schrift des Ehrenvorsitzenden Günther Sauder
 

 
 
 
  Öffnungszeiten

1., 3. und 5. Sonntag im Monat und an allen Feiertagen (April bis Oktober)

Tag des offenen Denkmals
(2. Sonntag im September)

jeweils 10.00 - 18.00 Uhr



Kontakt
 
05221-121145
   
Kontaktformular
 

Wetter für Ihren Besuch


Anfahrt

BAB 2, Ausfahrt Herford-Ost (Nr. 30), auf die Vlothoer Str. in Richtung Zentrum, nach ca. 1 km links in die Straße "Zum Forst" abbiegen. Dort bitte am Parkplatz "Hotel Waldesrand" das Fahrzeug parken.

Bitte beschildertem Fußweg zum Turm folgen (8 - 10 Gehminuten).