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Herforder Bismarckturm
Geschichte der Bismarcktürme
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GESCHICHTE der Bismarcktürme

Zwischen 1869 und 1934 wurden in vielen Orten des Deutschen Reiches zur Erinnerung und zur Ehre des am 30. Juli 1898 verstorbenen Otto Fürst von Bismarck, Kanzler des deutschen Reiches von 1871-1890 und Ehrenbürger der Stadt Herford, einen Bismarckturm zu errichten.

Es wurden 240 Bismarcktürme und -säulen errichtet, teilweise wurden bestehende Türme in Bismarckturm umbenannt. Von diesen waren im Jahr 2007 noch 172 erhalten, einige davon in stark sanierungsbedürftigem Zustand.

An Gedenktagen (Bismarcks Geburtstag usw.) sollten Feuer auf dem Turm brennen, um die Verdienste Bismarcks, des Schmiedes des Deutschen Reiches, durch Flammen auf möglichst vielen Bismarcktürmen sichtbar zu machen.

 

 

Die Türme werden heute grundsätzlich nicht mehr befeuert, da Baumschutzsatzungen, Naturschutzgesetze sowie weitere Gesetze und Verordnungen diese Nutzung verhindern. Vereinzelt kommt es zu Befeuerungen bei Bismarckturmfesten oder Turmgeburtstagen, z.B. 1990 in Iserlohn oder 2000 in Markneukirchen (Feuerwerk auf dem Turm). In Lützschena-Stahmeln (bei Leipzig) wird der Bismarckturm seit 1997 einmal jährlich zur Sommersonnenwende befeuert.

Bismarcktürme wurden meist vom Volk (überwiegend vom Bürgertum) durch Spendensammlungen und nicht vom Staat (Kaiser Wilhelm II. hatte Bismarck 1890 entlassen!) finanziert. Bismarcktürme sind kein Repräsentations-, sondern Identifikationsdenkmale. Bismarck wird aufgrund seiner Verdienste vom Volk geehrt.

Sie stehen meist auf einem exponierten, erhöhten Standort und sind oft weithin sichtbar.

Ab 1899 wurden viele Türme mit Feuervorrichtungen versehen, die zu bestimmten Tagen entzündet wurden.

Nicht alle Bismarcktürme bzw. -säulen wurden als Aussichtsturm konzipiert. Dies war einerseits eine Geld-, andererseits eine Geschmacksfrage. Durch den Einbau von Treppen und den Bau einer Aussichtsplattform o.ä. waren die Kosten für den Turm grundsätzlich höher. Aber eine zusätzliche Aussichtsfunktion bot sich oft an.

Viele Türme wurden aus den Materialien Granit, Kalkstein und Sandstein gebaut, es entstanden aber auch Türme aus Tuffstein, Basalt, Grauwacke, Dolomit, Quarzit, Melaphyr, Porphyr, Beton, Eisen und Holz.

Quelle: www.bismarcktuerme.de

 
 
 
  Öffnungszeiten

1., 3. und 5. Sonntag im Monat und an allen Feiertagen (April bis Oktober)

Tag des offenen Denkmals
(2. Sonntag im September)

jeweils 10.00 - 18.00 Uhr



Kontakt
 
05221-121145
   
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Wetter für Ihren Besuch


Anfahrt

BAB 2, Ausfahrt Herford-Ost (Nr. 30), auf die Vlothoer Str. in Richtung Zentrum, nach ca. 1 km links in die Straße "Zum Forst" abbiegen. Dort bitte am Parkplatz "Hotel Waldesrand" das Fahrzeug parken.

Bitte beschildertem Fußweg zum Turm folgen (8 - 10 Gehminuten).